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Veranstaltungen würdigten den Raketenpionier Johannes Winkler


Impression vom Kolloquium über Johannes Winkler
Impression vom Kolloquium über Johannes Winkler
Grußwort des Oberbürgermeisters Dr. Robert Reck
Grußwort des Oberbürgermeisters Dr. Robert Reck
Dr. Reinhard Sagner eröffnet das Kolloquium
Dr. Reinhard Sagner eröffnet das Kolloquium

Seit Jahrhunderten richten sich Träume und Visionen der Menschen darauf, das Weltall zu erobern, Welten jenseits der Erde kennenzulernen und vielleicht sogar andere Planeten zu kolonisieren. Dieser Traum von der Eroberung der unendlichen Weiten ist heute zum Greifen nah. Viele Forscher, Entwickler und Techniker haben daran gearbeitet, dass der Traum der Menschheit von der Eroberung des Weltraums Wirklichkeit werden konnte. Einen nicht zu unterschätzenden Anteil daran hat auch der Raketenpionier Johannes Winkler (1897-1947). Sein Wirken machte die Stadt Dessau zu Beginn der 1930er Jahre für kurze Zeit zu einem Hot Spot der Raketenforschung. Am 14. März 1931 erhob sich in Großkühnau bei Dessau die von Johanes Winkler konstruierte, mit flüssigem Sauerstoff und flüssigem Methan angetriebene Rakete zum ersten erfolgreichen Flug einer Rakete mit Flüssigkeitstriebwerk in Europa.

Anlässlich seines 125. Geburtstages wurden die Verdienste von Johannes Winkler um die Entwicklung der Rakententechnik und Weltraumfahrt in einer zweitägigen Veranstaltung im Technikmuseum „Hugo Junkers“ gewürdigt, zu der die Stadt Dessau-Roßlau und der Förderverein des Technikmuseums eingeladen hatten. Für die Vorbereitung dieser gelungenen, ertragreichen und gut besuchten Veranstaltung ist neben dem Förderverein des Technikmuseums Herrn Dr. Reinhard Sagner aus Hamburg, Herrn Stadtrat Ralf Schönemann und dem Stadtarchiv Dessau-Roßlau besonders zu danken.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch eine Buchvorstellung am 26. Mai 2022, bei der eine Neuauflage der Winkler-Biografie : „Astris – zu den Sternen: Der Raketenpionier Johannes Winkler. Eine Biografie nach den Quellen“ von Rudolf Guder sowie das auf aktuellen Forschungen beruhende Buch „Johannes Winkler in den Junkers-Werken und die Dessauer Raketen“ von Dr. Reinhard Sagner im Mittelpunkt standen. Erschienen sind beide Bücher im Dessau-Roßlauer Machtwortverlag.

Am 27. Mai 2022 folgte ein wissenschaftliches Kolloquium, zu dem namhafte Referenten nach Dessau-Roßlau gekommen waren. So sprachen Prof. Dr. Wolfgang Wilhelm Koschel, Raumfahrtingenieur und ehemaliger Direktor des Instituts für Raumfahrtantriebe des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Lampoldshausen, über den aktuellen weltweiten Stand bei der Entwicklung von Triebwerken mit Methan und Sauerstoff, Prof. Dr.-Ing. Philipp Epple und Magister Michael Steppert von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg über „Theoretische Steighöhen der HW 1 c und der HW 2 bzw. zum Bericht ‚Zusammengesetzte Raketen‘“, wobei sie die Richtigkeit von Winklers Berechnungen (mehr als 12.000 Meter Steighöhe) eindrucksvoll belegten, und Prof. Dr. Harald Kunze aus Weimar berichtete von den Anfängen der Winkler-Forschung in der DDR. Die Raumfahrthistoriker Dr. Wolfgang Both aus Berlin und Michael Tilgner aus Wedel äußerten sich zu Einzelaspekten der Forscherbiografie Johannes Winklers. Ein Rundgang durch das Technikmuseum, eine Fahrt zum Winkler-Stein in Großkühnau und zu Dessauer Bauhausstätten sowie ein Empfang des Oberbürgermeisters schlossen das Kolloquim ab. Als weiterer Höhepunkt war am Abend im Technikmuseum noch der Stummfilm „Frau im Mond“ (1929) von Fritz Lang zu sehen. Der Film vermittelt unter anderem eine wissenschaftlich fundierte Darstellung der technischen Details von Start, Flug und Landung sowie der Mondlandschaft im Rahmen des damaligen Kenntnisstandes.

Die Digitalisierung hat begonnen

Am 12. Mai startete in der zum Stadtarchiv Dessau-Roßlau gehörenden Anhaltischen Landesbücherei Dessau ein umfangreiches Digitalisierungsprojekt. Möglich wurde dies mit Unterstützung des Förderprogramms „Wissenwandel“, dem Digitalprogramm des Deutschen Bibliotheksverbandes für Bibliotheken und Archive innerhalb von Neustart Kultur der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und Eigenmitteln der Stadt Dessau-Roßlau.
Damit wird ein seit vielen Jahren bestehender Wunsch wahr – die Digitalisierung großer Teile der Fürst-Georg-Bibliothek. Es können die wertvollen Bestände aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, die zum Teil unikal überliefert sind bzw. umfangreiche Marginalien tragen, die durch die Wissenschaft noch nicht ausgewertet sind, digital zugänglich gemacht werden. Dadurch ist eine Nutzung durch Wissenschaft und Forschung unabhängig vom Unterbringungsort möglich. Gleichzeitig schützt die digitale Nutzung die Originale vor Schäden durch die Benutzung. Langfristig ist die digitale Rekonstruktion der Bücherbestände des Fürsten Georg III. von Anhalt geplant, die kriegsbedingt in zwei große Bestandsteile zerrissen ist: Die noch in Dessau-Roßlau vorhandenen Bestände sowie die kriegsbedingt verlagerten Bestände (heute in der Russischen Staatsbibliothek Moskau).

Im jetzt begonnenen Schritt werden deutsche Drucke aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts mit einem Umfang von 120.000 Seiten digitalisiert. Für weitere Bestandsteile (z. B. die mittelalterlichen Handschriften) laufen vorbereitende Absprachen mit weiteren Projektpartnern.
Die digitalisierten Objekte werden in Zusammenarbeit mit der Universitäts- und Landesbibliothek im Repertorium Share_it langzeitarchiviert und in der Deutschen Digitalen Bibliothek, in weiteren großen Datenbanken und natürlich über die eigene Homepage der Anhaltischen Landesbücherei Dessau zugänglich gemacht. Schon in wenigen Wochen werden hier die ersten Digitalisate abrufbar sein (www.alb-dessau.de). Auch die Webseite entstand dank großzügiger Förderung aus dem Programm WissensWandel.

Neue Webseite

Unsere Homepage wird gerade überarbeitet. Leider sind noch nicht alle Inhalte der alten Webseite auf der neuen Internetpräsenz verfügbar.

Die Inhalte der alten Seite sind aber trotzdem abrufbar. Sie gelangen über folgenden Link dorthin: https://www.alb-dessau.de/old/

Wanderausstellung #Stolen Memory der Arolsen Archives in Dessau-Roßlau


The Arolsen Archives

Erst im Alter von 42 Jahren sah Rozette Kats zum ersten Mal ein Foto ihrer in Auschwitz ermordeten Eltern Henderina und Emanuel Louis Kats (Quellen: links Rozette Kats, rechts AJZ e.V. Dessau)
Erst im Alter von 42 Jahren sah Rozette Kats zum ersten Mal ein Foto ihrer in Auschwitz ermordeten Eltern Henderina und Emanuel Louis Kats (Quellen: links Rozette Kats, rechts AJZ e.V. Dessau)
Erst im Alter von 42 Jahren sah Rozette Kats zum ersten Mal ein Foto ihrer in Auschwitz ermordeten Eltern Henderina und Emanuel Louis Kats (Quellen: links Rozette Kats, rechts AJZ e.V. Dessau)

Vortrag des Stadtarchivs Dessau-Roßlau im Bauhaus Museum

Am 13. April 2022 erinnert um 16.30 Uhr ein Vortrag des Stadtarchivs Dessau-Roßlau im Bauhaus Museum an die Deportation jüdischer Männer, Frauen und Kinder aus Dessau-Roßlau in das Ghetto Warschau vor 80 Jahren (Referentin: Jana Müller). Von den 33 Deportierten im Alter von 7 bis 65 Jahren überlebte niemand den Holocaust.

Für die Teilnahme im Bauhaus Museum gilt die zum Veranstaltungszeitpunkt gültige Corona-Eindämmungsverordnung.

Open-Air-Ausstellung

Vom 8.-26. April 2022 kann die freizugängliche Open-Air-Ausstellung vor dem Bauhaus Museum von Dienstag bis Sonntag im Zeitraum 10-18 Uhr besichtigt werden.

Weitere Informationen

Umfangreiche Informationen zur Wanderausstellung unter: www.stolenmemory.org

Kontakt

Kontakt im Stadtarchiv Dessau-Roßlau:
Jana.Mueller@dessau-rosslau.de
Tel.: 0340-5169621

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